Wäsche waschen leicht gemacht

Textilhygiene leicht gemacht

23.11.2016

Die verschiedenen Wascharten unter die Lupe genommen
Mit dem richtigen Mittel kriegen Sie auch die hartnäckigsten Flecken weg

Sauberkeit ist das höchste Gebot: Egal, ob in Küchen, Spitälern oder Heimen. Doch Flecken kommen fast automatisch auf Kleidung, Tischdecken & Co. Daher steht die Waschmaschine in vielen Einrichtungen nahezu nie still. Das richtige Waschmittel zu finden ist gar nicht so leicht, denn beinahe jedes verspricht uns doch reine und strahlende Wäsche. Wir zeigen Ihnen, welchen Schmutzbekämpfer Sie wann benutzen sollten. 

Vollwaschmittel
Mit Vollwaschmittel erstrahlen Kleidung und Tischwäsche wie neu. Vor allem Kasacks und Kochjacken werden im Handumdrehen wieder sauber. Im Vollwaschmittel sind Bleichmittel und optische Aufheller enthalten, die den Farbton der Kleidung richtig zur Geltung bringen. Am besten Sie verwenden das Waschmittel bei 60 bis 90 °C, da so Bakterien sicher abgetötet werden. Trotzdem sollten Sie vorsichtig sein: Nur einfarbige Kleidung sollte mit Vollwaschmittel gewaschen werden, da die Farbe der Kleidung sonst verblasst.

Fleckentfernungs-Waschmittel
Immer einen Schritt voraus: Fett, Öl, Tinte, Blut und Rost haben dank der Vorbehandlung mit Fleckentfernungs-Waschmitteln keine Chance mehr. Meistens sind hartnäckige Flecken nach einem Waschdurchgang verschwunden. 

Desinfektionswaschmittel
Mit Desinfektionswaschmittel wird Ihre Wäsche hygienisch rein. Keimfreiheit hat in Küchen und in Pflegeheimen oberste Priorität. Keime und Bakterien werden mit dem Desinfektionswaschmittel sicher abgetötet. Zeit, Temperatur, Wassermenge und Dosierung sind für eine erfolgreiche Reinigung ausschlaggebend. 

Bunt- und Feinwaschmittel
Normal verschmutzte Wäsche wird mit Bunt- und Feinwaschmittel im Handumdrehen wieder sauber. Durch die nicht vorhandenen Bleichmittel und ohne optische Aufheller bekommt die Wäsche eine schonende Behandlung. Außerdem färben die Kleidungsstücke nicht aufeinander ab. Die Waschgänge finden am besten bei Temperaturen von 30 bis 65 °C statt. 

Weichspüler
Lassen Sie der Trockenstarre keine Chance: Mit Weichspüler wird Ihre Wäsche weich und angenehm zu tragen. Der Weichspüler punktet aber mit weiteren Merkmalen: Er lässt Knitterbildung keine Chance. Außerdem trocknet die Wäsche schneller und er verleiht ihr ggf. durch die vorhandenen kleinen Parfüm-Kügelchen einen angenehm, frischen Geruch. Jedoch ist der Weichspüler kein Reinigungsmittel an sich.

Wäschestärke
Wäschestärke einfach nach dem Waschvorgang auftragen. Beim Bügeln verkleistert sich die Stärke im Gewebe, das macht die Wäsche starr – dies vereinfacht den Vorgang des Bügelns enorm. Wäschestärke wird meistens bei Tischwäsche, Servietten, Schürzen, Blusen und Hemden verwendet. Aber auch Hauben und Kochmützen bekommen die gewünschte Festigkeit. Übrigens: Wäschestärke verhindert, dass die Textilien schnell wieder Flecken bekommen.

So fing alles an ...

Schon in der Antike haben die Römer fleißig ihre Kleidung gewaschen. Nicht mit den uns bekannten Waschmitteln, aber mit Methoden, die wahrscheinlich die Wurzeln unserer jetzigen Waschmittel sind. Den Römern war schon bekannt, dass Kleidung nicht allein mit Wasser sauber wird. Denn reines Wasser kann Textilien nicht porentief benetzen. Das liegt daran, dass die Oberflächenspannung eine Art Haut bildet, die erst durchbrochen werden muss. Heute geben wir einfach Seife hinzu – aber was gab es damals? 

Zu ihrer Waschlauge kam etwas Urin, denn mit diesem simplen Trick wurde die Wäsche sauber. Es ist zwar keine besonders angenehme Vorstellung, aber für die Römer durchaus nützlich. Wenn der Urin nämlich anfing zu gären, bildete sich Ammoniak. Diese Lauge brachte Fasern zum Quellen und löste den Schmutz aus dem Gewebe. 

Das älteste Rezept für eine seifenähnliche Substanz stammt von den Sumerern. Dieses wurde um 2500 v. Chr. auf Tontafeln festgehalten und bestand aus Holzasche und Öl.


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