Die Salzburger Nockerln sollen die Berge rundum Salzburg darstellen

Gericht mit Geschichte – Salzburger Nockerln

07.12.2016

Salzburger Nockerln stellen die Berge um Salzburg dar

Die Entstehungsgeschichte der Salzburger Nockerln ist nicht ganz klar. Man geht aber davon aus, dass sie im 17. Jahrhundert beginnt. Damals führten der Salzburger Erzbischof Wolf Dietrich und die Kaufmannstochter Salome von Alt eine Beziehung. Salome soll zu dieser Zeit die süße Leckerei das erste Mal für ihren Liebsten zubereitet haben. Vielleicht um ihn dieses Mal geschmacklich zu verführen.

Eine andere Legende besagt, dass die Nockerln aus Frankreich kommen. So soll im 19. Jahrhundert Napoleon Bonaparte die Kreation bei seinen Feldzügen durch Europa nach Salzburg gebracht haben. In Salzburg ist diese Version allerdings nicht so populär. 

Wie dem auch sei, in Salzburg sind die Nockerln sehr beliebt. Das aus der Mehlspeisenküche stammende Gericht zergeht leicht und süß auf der Zunge. Allerdings ist es auch sättigend, so dass eine Portion oft für mehrere Personen ausreicht. Salzburger Nockerln gelten als eine der bekanntesten Süßspeisen der österreichischen Küche. Während der Festspiele in Salzburg haben sie Hochsaison. Manche Küchen engagieren für diese Zeit extra eigene Zuckerbäcker.

Der Teig für die Nockerl ist eine Kombination aus Eischnee, Zucker und Eidotter. Er muss sehr luftig geschlagen werden. Die Konsistenz des Teigs kann die Herstellung etwas knifflig machen und man benötigt eine gewisse Erfahrung damit es perfekt wird. Die Masse wird in einer feuerfesten Schale in kleinen Erhebungen angerichtet. Diese Häufchen werden „Gupfe“ genannt und sollen die Berge bei Salzburg darstellen, den Mönchsberg, den Kapuzinerberg und den Gaisberg oder Rainberg. Im Ofen soll die oberste Schicht des Teigs gold-braun werden, das Innere bleibt idealerweise aber noch cremig. Um den Schnee der Berge darzustellen überstreut man die Nockerln mit Puderzucker. Sie werden heiß serviert und sollten direkt gegessen werden, da sonst die Berge kollabieren. Dazu servieren Restaurants teilweise Eis oder eine Soße aus Himbeeren.

Die Nockerln gehören einfach zu Salzburg. Der Komponist Fred Raymond hat im Jahr 1938 diese sogar mit den Worten: „Süß wie die Liebe und zart wie ein Kuss […] ein himmlischer Gruß“ besungen. Da können wir nur zustimmen.


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