Wir stellen die verschiedenen Nudelsorten vor

Kleine Nudelkunde

13.11.2017

Verschiedene Pastasorten

Egal ob in der Gemeinschaftsverpflegung oder der Gastronomie: Nudeln schmecken einfach jedem! Kein Wunder also, dass die Mischung aus Hartweizengrieß, Wasser und manchmal auch noch Ei so häufig auf die Tische kommt. Doch nicht jede Nudel eignet sich auch für jedes Gericht. Wir zeigen Ihnen, welche Formen in welche Gerichte passen …

Grundsätzlich können Sie sich merken: Je größer und dicker die Nudel ist, desto kräftiger und dickflüssiger muss auch die Sauce sein. Heißt also, dass zu dünner Pasta feine und leichte Saucen passen.

Um ein perfektes Geschmackserlebnis auf die Teller zu bringen, muss die Oberfläche der Nudeln rau sein. Nur so kann die Sauce an ihnen haften bleiben. Geben Sie daher kein Öl ins Kochwasser; der fettige Film macht die Nudeln nämlich glatt und schmierig.

Kleine Salatnudeln

Rigatoni, Orecchiette, Penne, Makkaroni oder Fusilli empfehlen sich besonders gut für Nudelsalate. In ihren Rillen und Löchern bleibt das Dressing gut haften, die Pasta behält ihre Form und bricht nicht auseinander. Hier können Sie sich merken, dass zu dieser Nudelform Saucen mit kleingeschnittenem Gemüse und sämigen Käsesaucen passen.

Die Langen und Dünnen

Der Klassiker schlechthin: Spaghetti Bolognese lässt nicht nur Kinderaugen leuchten, sondern auch die von erwachsenen Gästen. Linguine und ihre Verwandten ergänzen sich perfekt zu fruchtigen Tomaten- und Hackfleischsaucen sowie zu Pestos. Genauso lecker ist auch das typische italienische Rezept: Olivenöl, Knoblauch, Kräuter und Meeresfrüchte passen optimal zu Pappardelle & Co.  

Jetzt blicken wir in die Röhre!

Cannelloni oder Conchiglioni, also große, röhrenförmige Nudeln, werden gerne befüllt und im Ofen überbacken. Kleinere Röhrennudeln, also Rigatoni oder Makkaroni, sind eine beliebte Wahl in Aufläufen. Das liegt besonders an ihrer Stabilität, denn auch bei Zugabe von Fleisch hält die Nudel ihre Form.

Übrigens:

Der Hauptbestandteil von Nudeln ist Hartweizen. Er kommt aus dem Mittelmeerraum und hat einen viel höheren Anteil an Klebereiweiß, das sogenannte Gluten, als unser heimischer Weichweizen. Das ist auch der Grund, warum der Verzehr von Nudeln für Menschen mit Zöliakie gefährlich ist.